Mein Name ist Chris Gagnon und habe ein freies Studium an der Uni­ver­sity of Cen­tral Florida in Orlando abgeschlossen. Seit den frühen Zeiten der IBM 386 bis zu den super-billigen, super-schnellen Dell-Desktops war ich an Entwick­lung und Bau von Com­put­ern involviert. Das meiste meiner PC-Kenntnisse habe ich mir im Selb­st­studium angeeignet und ist vor­wiegend Hardware-spezifisch. Daher: wenn ich neue Soft­ware antr­e­ffe rufe ich meis­tens Fre­unde an, die mir ihre fundierten Mei­n­un­gen geben können.

Bis vor kurzem war der Microsoft Inter­net Explorer der Browser meiner Wahl für mich und für die meis­ten, die ich kenne, mit Aus­nahme von ein paar Firefox-Nutzern an der Uni. Heute betreibe vor­wiegend Forschun­gen im Bere­ich der Poli­tik, daher ist die Seiten-Ladegeschwindigkeit wichtig für mich, weil, naja, je weniger Zeit ich am Com­puter bin, desto mehr Zeit ver­bringe ich auf dem Golf­platz! Während meiner Forschun­gen bemerkte ich eine Fire­fox–Seite in einem Google-Suchfenster und sah, dass es ein neuer Web­browser ist; Ich habe ihn herun­terge­laden weil er kosten­los war und ich neugierig.

Beim ersten Start bemerkte ich, dass der Browser länger brauchte als der IE, und das war eine unmit­tel­bares Ärger­nis. Aber: Nach dem Start öffneten sich neue Fen­ster fast sofort, was wichtig war, weil ich immer so drei bis fünf Fen­ster gle­ichzeitig geöffnet habe. Als ich anf­ing, Web­seiten zu besuchen, bemerkte ich, dass Fire­fox die meis­ten Seiten schneller lädt als IE, aber ich war skep­tisch, deshalb öffnete ich IE und lud manch­mal diesel­ben Web­seiten auf bei­den Browsern. Fire­fox war dop­pelt so schnell wie IE und sogar noch schneller beim zweiten Laden, wenn die Seiten im Browser-Cache zwis­chenge­spe­ichert sind.

Die Quin­tes­senz für mich war, dass auf meiner Mas­chine die Seiten schneller mit Mozil­las Fire­fox–Browser laden. Zusät­zlich hat Fire­fox alle meine Buchze­ichen vom IE in den neuen Browser übernom­men. Die Struk­tur von Fire­fox war fast iden­tisch zum IE, deshalb brauchte es keine Zeit, um neue Nav­i­ga­tion­swerkzeuge zu ler­nen. Nun, da ich kein Software-Mensch bin, merke ich, dass es bes­timmt den einen oder anderen Techie gibt da draussen, der ein Buch darüber schreiben wird, wie nut­z­los und man­gel­haft meine Meth­ode zum Ver­gle­ichen von Browsern doch ist. Aber es bleibt die Tat­sache, dass, in der realen Umge­bung eines unvor­ein­genomme­nen Benutzers, der Fire­fox den IE bei weit­erm übertraf.

Jetzt bin ich neugierig, wie es sein kann, dass die Mozilla-Leute eine der reich­sten Fir­men der Welt bei ihrem zen­tralen Stück Soft­ware schla­gen kön­nen? Und es stellt sich ausser­dem die Frage, warum Microsoft nicht den Inge­nieur, der hin­ter der Magie von Fire­fox steckt, eingestellt, oder zumin­d­est seine Ideen gestohlen hat?