- Warum ist der Internet Explorer unsicher?
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Genug ist genug. Der Microsoft Internet Explorer 6 ist im Herbst 2001 herausgekommen. Zu seiner Zeit war er ein anständiger Browser, aber heute, im Jahr 2009, wird er immer noch von einem signifikanten Anteil der Web-Bevölkerung benutzt, und seine Zeit ist jetzt vorbei.
Wie Ihnen jeder Web-Entwickler sagen wird, ist die Arbeit mit dem IE6 eines der frustrierendsten und zeitraubendsten Dinge, mit denen Sie sich Tag für Tag herumschlagen müssen, was einen überproportionalen Anteil ihrer Arbeitskraft beansprucht. Darüberhinaus fehlt dem IE6 die Unterstützung für viele moderne Web-Standards, was Web-Entwickler in ihrer Ausdrucksfähigkeit einschränkt und das ganze Web in seiner Weiterentwicklung behindert.
Selbst der Internet Explorer 7 ist veraltet. Der aktuelle Stand der Entwicklung ist der Internet Explorer 8. Er gehört zu Windows 7 dazu und kann als optionale Komponente auch mit den Windows Updates zu Windows Vista und Windows XP nachinstalliert werden.
Wie steht es mit Mitarbeitern von Firmen, die nur den IE6 benutzen können?
Lesen Sie, was die Leute über den Internet Explorer sagen, angesichts der neuesten Sicherheitsprobleme:
- MELANI, Momentan erhöhtes Risiko für Internet Explorer-Nutzer:
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Eine Sicherheitslücke im Microsoft Internet Explorer ermöglicht es Angreifern, allein durch den Besuch einer präparierten Webseite schädlichen Code auf einem System auszuführen.
Es wird empfohlen, die Sicherheitseinstellungen auf “hoch” zu stellen, die Data Execution Protection (DEP) des Prozessers zu verwenden, oder alternative Browser wie Firefox, Opera und Chrome einzusetzen.
- heise Security, BSI warnt vor Nutzung des Internet Explorer:
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Als Reaktion auf eine Sicherheitslücke in mehreren Versionen des Internet Explorer (IE) hat das deutsche Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) am Freitag empfohlen, den Microsoft-Browser vorerst nicht zu nutzen, sondern bis zum Vorliegen eines Patches auf einen alternativen Browser umzusteigen. Das Ausführen des Internet Explorer im “geschützten Modus” sowie das Abschalten von Active Scripting erschwere zwar mögliche Angriffe, könne sie jedoch nicht vollständig verhindern, erläutert das BSI.
- New York Times, Auf der Suche nach einem Browser, der das Durcheinander verbannt:
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Frau Sandlin ist dermassen hingebungsvoller Fan von [Firefox], dass sie eine Notiz auf ihren Bildschirm geklebt hat, der Gäste davor warnt, keinesfalls das Internet Explorer-Symbol auf dem Desktop anzuklicken.
Das blaue ‘E!’ nicht anrühren!
sagt die Notiz. - USA Today, Sicherheitsrisiken schwellen an für den Internet Explorer von Microsoft:
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Mit dem Internet Explorer von Microsoft im Internet zu surfen ist zu einem markanten Risiko geworden — selbst mit installierten neuesten Sicherheits-Updates.
- The Inquirer, Die US-Regierung warnt vor dem Internet Explorer:
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Die US-Regierung hat durch sein Computer-Notfalls-Bereitschaftsteam (US-CERT) eine Warnung an Internet-Benutzer herausgegeben, in der Benutzer gebeten werden, den Internet Explorer von Microsoft nicht mehr zu benutzen.
- eWeek, Fehler, Schwachstellen zwingen XP SP2 in die Knie:
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Inzwischen berichten Sicherheitsforscher von einer weiteren Schwachstelle in SP2, die einer bösartigen Webseite erlaubt, ein Angriffsprogramm auf dem Rechner eines Benutzers zu hinterlassen.
Der Angriff benutzt die Drag-und-Drop-Funktion von Ordnern in Windows, um eine ausführbare Datei von einer bösartigen Webseite in den Autostart-Ordner des Benutzers zu kopieren, wo es beim nächsten Systemstart automatisch ausgeführt wird. - Slate, Ist der Browser-Krieg zurück?:
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Der alles-erobernde Internet Explorer ist in den letzten Jahren im Schlamm stecken geblieben, nachdem Microsoft längere Zeit keine neuen Versionen mehr ausgeliefert hat. Die Firma verbreitet nur noch gelegentliche Korrekturen als Teil ihrer Windows Updates. Gates und Co. haben den Browser-Krieg gewonnen, wozu weiterkämpfen?
Das Problem ist aber, dass Hacker weiter Sicherheitslücken im Internet Explorer finden und ausnützen.